Adrian Schiess: Das Singende

Erscheint im Mai 2020

Der bekannte Schweizer Künstler und sein Werk im Kontext der Architektur

Mit glatt lackierten, horizontal ausgelegten Platten wurde Adrian Schiess (geb. 1959 in Zürich, lebt und arbeitet in Mouans-Sartoux, Frankreich) international bekannt. In völliger Ablehnung althergebrachter Formen der Malerei entwickelte der Künstler ein einzigartiges Werk, aus dem zunehmend jede handwerkliche Spur getilgt wurde. Seine Objekte verstehen sich als frei im Raum platzierbare Arbeitsfelder, die das Erscheinen und Verschwinden der Malerei thematisieren. Schiess’ großformatige, von spezialiserten Autolackierern gesprayten Industrieplatten sind zum integralen Bestandteil von Bauten weltberühmter Architekten wie Norman Foster und Herzog & de Meuron geworden. In diesem Buch hat Schiess eindrucksvolle Bildstrecken und umfangreiche Gespräche mit dem Kunsthistoriker Ulrich Loock zusammengestellt, die den fluktuierenden und hybriden, in jedem Moment aber vollkommen eigenständigen Charakter seiner Arbeiten nachzeichnen. Erstmals widmet sich eine Publikation ganz diesem wesentlichen Aspekt des Œuvres und dokumentiert Werke von 1993 bis 2018.

Adrian Schiess studierte an der Kunstgewerbeschule Zürich und absolvierte eine Ausbildung zum grafischen Gestalter. Seine Arbeiten wurden auf der 44. Biennale di Venezia und auf der documenta IX gezeigt.

48,00

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Zusätzliche Information

Herausgeber

Kunstmuseum St. Gallen, Roland Wäspe, Ulrich Loock

Buchautor(en)

Roland Wäspe, Roman Kurzmeyer, Ulrich Loock

Gestaltung

Adrian Schiess, Christian Tobler

Maße

24,5 x 34 cm

Seitenzahl

360

Abbildungen

250, farbig

Umschlag

Klappenbroschur

Sprache(n)

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-947563-77-7