Karin Hochstatter: gegengerade

Eine Provokation des Sehens zwischen Fläche und Tiefe

Karin Hochstatter (geb. 1960 in Köln, lebt und arbeitet in Köln) thematisiert in ihren plastischen Arbeiten Formen und ihre Auflösung sowie die dadurch entstehenden Warnehmungsmechanismen. In ihren skulpturalen Installationen bilden die Überschneidungen verschiedener Medien wie Zeichnung, digitale Fotocollage, Film und Videoinstallation das künstlerische Handlungsfeld. Alltägliche Gebrauchsmaterialien aus hochtechnisierten Produktionsprozessen, wie Baustoffe oder Folien, werden zu fragilen und expansiven Gebilden, die unser Sehen und unsere Vorstellung von Skulptur hinterfragen. Das Buch folgt keiner chronologischen Struktur, sondern der Sichtweise der Künstlerin. Es dokumentiert ihre neueren Arbeiten aus den Jahren ab 2012, die stets als singuläre Ereignisse im Raum existieren und kein zweites Mal in der gleichen Art und Weise in Erscheinung treten.

Karin Hochstatter studierte Bildende Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 1998 ist sie als Gastprofessorin und Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Akademie für Bildende Künste Mainz, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, der Loyola Marymount University, Los Angeles, und der Rheinischen Fachhochschule Köln tätig.

20,00

Zusätzliche Information

Buchautor(en)

Gundi Feyrer, Thomas Wallraff

Gestaltung

Alexandra Espenschied

Maße

22 x 25 cm

Seitenzahl

96

Abbildungen

60, farbig

Umschlag

Klappenbroschur

Sprache(n)

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-947563-66-1