Weltkulturerbe Völklinger Hütte 1999 – 2019

Die Geschichte einer neuen Industriekultur

Die Völklinger Hütte gehört zu den wichtigsten Industriedenkmälern der Welt. Mit herausragenden Ausstellungen und Veranstaltungen ist das Kulturprojekt weit über die Grenzen des Saarlands hinaus bekannt geworden. Der Künstler Ottmar Hörl konzipierte hier sein großangelegtes Skulpturprojekt »100 Arbeiter« und Christian Boltanskis Installation in der Sinteranlage wurde zum hochemotionalen Erinnerungsort für die Zwangsarbeiter der Völklinger Hütte. Noch bis zum Jahr 1986 war die Völklinger Eisenhütte in Betrieb und wurde 1994 als erstes Industriekulturdenkmal aus der Hochphase der Industrialisierung in die renommierte Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Das Buch zum 25. Jubiläum dieser Auszeichnung zeigt die vielfältigen und eindrucksvollen Aufnahmen einer Transformation – vom größten Schrotthaufen Europas zum Begnungszentrum der Menschen mit der Kunst. Es dokumentiert die gelungene Umstrukturierung einer hochproduktiven Eisenverhüttungsstätte zu einem neuen Ort für Kultur im 21. Jahrhundert.

29,90

Zusätzliche Information

Herausgeber

Arno Harth, Meinrad Maria Grewenig, Michael Schley

Buchautor(en)

Daniel Bauer, Jeanette Dittmar, Mira Anna-Weigand, Meinrad Maria Grewenig, Peter Backes

Gestaltung

Glas AG

Maße

24 x 28 cm

Seitenzahl

312

Abbildungen

570, farbig

Umschlag

Broschur

Sprache(n)

Deutsch

ISBN

978-3-947563-75-3